Groll zu hegen, heißt, jemanden mietfrei in deinem Kopf wohnen zu lassen!

Kennst du das vielleicht auch?

Du ärgerst dich über eine Situation mit einer Person, die vielleicht schon einige Stunden oder sogar Tage vorher passiert ist?


Nun, warum haben wir diesen Groll (noch immer)?

Im Grunde hat es nichts (mehr) mit dieser Person zu tun, denn wir betrachten hier etwas in der Vergangenheit, und dem Geben wir dieses Etikett „Groll“. Also hast du dich für die Gegenwart dazu entschieden, dich weiter zu ärgern und Groll zu hegen. Du könntest, wenn du möchtest, dich auch anders entscheiden, jetzt!


Was die Situation in der Vergangenheit betrifft, so hat hier das Gegenüber bei dir einen Knopf gedrückt. Offenbar hattest du gewisse Erwartungen, Wünsche, Hoffnungen oder Befürchtungen an diese Person, und die wurden nicht erfüllt.


WIDEG – Wofür ist das eine Gelegenheit?

Anstatt diese andere Person weiterhin mietfrei in deinem Kopf leben zu lassen, kannst du dir folgendes überlegen:

· Warum bewegt mich diese Aktion vom Gegenüber so sehr?

· Wo habe ich noch ähnliche Situationen in der Vergangenheit erlebt?

· Wenn ich nur mehr wenige Tage zum Leben hätte, wie viel Zeit würde ich dann für solche Themen bereitstellen wollen?


Wie so oft gilt: Glaube dir nicht alles, was du denkst!


Herzlichst,

Markus

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